Ob im Bamberger Journal, bei der Ausbildungsmesse in der Konzerthalle jeden Juni oder an Schulen wie der Graf-Stauffenberg-Realschule wird deutlich, dass der Werbefeldzug der Bundeswehr auch in Bamberg nicht halt macht. Im Stadtzentrum findet sich am ZOB sogar gleich eine Anlaufstelle für InteressentInnen.

Das Ziel ist die Gewinnung neuen Menschenmaterials, das die Bundeswehr für die politischen (z.B. geostrategischen) und wirtschaftlichen Interessen der Bundesrepublik verheizen kann. Ob posttraumatische Belastungsstörung, Verstümmelungen oder gleich der Tod – das alles sind mögliche Folgen des Dienstes für das Vaterland, dass außer einem kurzen Trauerakt für die Toten nichts übrig hat.

Gleichzeitig wird versucht, mit öffentlichen Gelöbnissen und Musiveranstaltungen der Bundeswehr-Bands und -Kapellen die Akzeptanz der Bundeswehr und ihrer menschenverachtenden Einsätzen zu steigern. Dies ist verbunden mit einer Militarisierung der Gesellschaft.

Die Bundeswehr ist kein gewöhnlicher Arbeitsgeber: Das Ergebnis dieser Arbeit werden immer Leichenberge bleiben. Außerdem besitzen SoldatInnen nicht die gleichen (bürgerlichen Grund-)Rechte wie zivile Angestellte und ArbeiterInnen.

Was wir fordern:

Wir wollen die Zivilklausel für alle Bamberger Bildungseinrichtungen und die sofortige Schließung aller Bundeswehr-Einrichtungen in Bamberg Stadt und Land.

Antimilitaristische Termine:

Donnerstag, 27. Sept., 19:30 Uhr:
-> Vortrag der VVN/BdA Bamberg:
-> „Kein Werben für´s Töten und Sterben!“

Samstag, 29. Sept., ab 12:00 Uhr:
-> Infostand der Linksjugend [’solid] Bamberg

Mittwoch, 14. Nov.:
-> Vortrag: „Kein Krieg gegen den Iran!“

Sonntag, 18. Nov.:
-> Antimilitaristische Mahnwache

Mehr Infos: http://linksjugendsolidbamberg.tk/